Rennbericht: NRW-Offroad-Cup auf der Intermodellbau 2015 in Dortmund

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Am 16 April 2015 kam in Dortmund ein ansehnliches Grüppchen eingeschworener NORC-Jünger zusammen, um die beliebte Elektro-Offroad-Rennserie im Westen den Besuchern der Intermodellbau 2015 zu präsentieren.

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Bunt gemischtes Starterfeld in der Fun-Klasse – Foto: © Michael Pietzonka

Trotz des Termins am Donnerstag lagen 80 Nennungen vor, womit ein gutgefüllter Fahrerstand in fast jeder Gruppe sichergestellt war. Das Team des MC Dortmund e. V. legte sich mächtig ins Zeug, um Fahrern und Publikum eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Rennstrecke zu präsentieren. Je nach den Fähigkeiten der aktuell teilnehmenden Racer wurden die Zuschauer durch Rennsport vom Feinsten oder aber spektakuläre Abflüge begeistert. Als besonderes Schmankerl für Teilnehmer und Messebesucher gleichermaßen hatte sich Serpent-Teamfahrer Jörn Neumann, mehrfacher Deutscher und Europameister, wieder einmal die Ehre gegeben, um das Starterfeld ordentlich aufzumischen. Wenig Überraschung gab es dementsprechend bei der Vergabe der Siegerpokale der 2WD- und 4WD-Klasse, wobei Jörn in letzterer einen der wenigen bislang verfügbaren Serpent Spyder SRX-4 einsetzte.

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Siegerpokale vom ausrichtenden Verein MC Dortmund  – Foto: © Michael Pietzonka

Die Stimmung auf, über und neben der Strecke war zu jeder Zeit erste Sahne, so wurde unter anderem der Startcountdown von den frischgebackenen Fans außerhalb der Streckenbegrenzung mitgezählt. Gegen Ende der Veranstaltung gab der 1. Vorsitzende des MC Dortmund Arndt Bernhardt, der zusammen mit seinen Vereinskollegen eine ansprechende Moderation des Geschehens auf der Strecke sicherstellte, einem jungen Reporterteam noch ein Interview vor der Kamera, sodass das Hobby auch Zuschauern näher gebracht werden konnte, die es nicht in die Westfalenhallen geschafft hatten.

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Auch einen Tamiya 2WD-Truck konnte man bewundern – Foto: © Michael Pietzonka

Auf dem Treppchen der einzelnen Klassen standen:

2WD:

  • 1. Platz: Jörn Neumann (Serpent SRX-2 MM)
  • 2. Platz: Patrick Fischer (Team Associated B5M)
  • 3. Platz: Guido Kraft (Team Associated B5M)

4WD:

  • 
1. Platz: Jörn Neumann (Serpent Spyder SRX-4)
  • 2. Platz: Andreas Hüttepohl (Xray XB4)
  • 
3. Platz: Philip Kirchhof

Monster:

  • 1. Platz: Lars Janssen (Kyosho RT-6)
  • 
2. Platz: Markus Schmidt (Team Associated T4)
  • 
3. Platz: Patrick Paikert (TLR 22T)
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Der Short Course-Truck von Kai Teriet auf dem Weg zum Sieg in der SC Stock-Klasse – Foto: © Michael Pietzonka

SC2WD Stock:

  • 1. Platz: Kai Teriet (TLR 22SCT 2.0)
  • 2. Platz: Thomas Schwarz (TLR 22SCT 2.0)
  • 3. Platz: Marcus Bradl (Serpent Spyder SRX-2 SC)

SC Modified:

  • 1. Platz: Andreas Hüttepohl (Tekno SCT410)
  • 2. Platz: Thomas Wernich (Tekno SCT410)
  • 3. Platz: Stefan Maiwald (Team Associated SC10 4×4)

Fun:

  • 1. Platz: Michèle Schmidt (TLR 22)
  • 2. Platz: Richard Zwikowics (TLR 22)
  • 3. Platz: Roland Hahn (Tamiya DT-02)
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Team Associated B5M von Guido Kraft – Foto: © Michael Pietzonka

Bei einem Rundgang durch die beiden, für den Publikumsverkehr gesperrten Fahrerlager gab es einige interessante Modelle zu bewundern, die es teilweise aus dem einen oder anderen Grund nicht auf die Strecke schafften. Daniel Hoffmanns hatte einen Serpent 1/8 GT-Wagen dabei, der im Gegensatz zum eingangs bereits erwähnten SRX-4 von Jörn Neumann in keiner Klasse des NRW-Offroad-Cups eingesetzt werden konnte. Monster-Fahrer durften bei Guido Kraft den teilweise seit zehn Jahren (!) ersehnten Team Associated T5M bestaunen. In der 2WD-Klasse kamen gleich zwei der exotischen B5M-Low-Rider-Umbauten von Redworkshop zum Einsatz, die ihren durchschnittlichen Piloten zu einem überdurchschnittlichen Grinsen verhalfen. Bei Frank Geistmann wurde der neue Sender von Hitec/Multiplex gesichtet, der auf die Bezeichnung Lynx 4S hört. Nachdem es nach der Aggressor etwas ruhig um den südkoreanischen Hersteller geworden war, deutet einiges darauf hin, dass dem Unternehmen mit dem neuen Modell ein großer Wurf gelungen sein könnte.

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B5M Lowrider von Markus Schmidt – Foto: © Michael Pietzonka

Alle, die bis zur Siegerehrung hatten bleiben können, waren sich einig, dass der MC Dortmund e. V. den Fahrern und vor allem den Zuschauern im Rahmen der Möglichkeiten eine beeindruckende Veranstaltung präsentiert hatten, bei der auch der Zeitplan nicht aus dem Ruder lief. Außer einem Termin am Wochenende, um den Lauf in die Gesamtwertung aufnehmen zu können, und weniger restriktiven Bestimmungen seitens der Messeleitung, was das Catering der Fahrer anbelangt, blieben keine Wünsche offen – wenn man von vereinzelten Stimmen zur Streckenführung absieht! 😉

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Ein Teil der eingesetzten Fahrzeuge – Foto: © Michael Pietzonka

Wir freuen uns auf eine Wiederholung im nächsten Jahr und hoffen auf Nachbesserung bei den beiden Kritikpunkten. MC Dortmund, toll gemacht! Vielen Dank für ein tolles Rennen!

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