Yokomo YZ-4 4WD Buggy

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Yokomo Europe zeigt erste Bilder des B-MAX4 III-Nachfolgers YZ-4. Der Allrad-Buggy baut wie der Vorgänger auf einem Chassis aus Aluminium mit Seitenteilen aus Kunststoff auf, welches allerdings zusätzlich von einem Kohlefaser-Topdeck verstärkt ist. Der YZ-4-Bausatz soll voraussichtlich ab Anfang November 2015 zu haben sein.

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Die Motorkraft wird von der mittig liegenden Hauptwelle mit konventionellem Slipper gleichmäßig auf zwei offenliegende Riemen verteilt. An Akkus dürften neben Shorties (quer/längs) auch Square- und Saddlepacks in den Allrad-Buggy passen. Über untensitzende Riemenspanner bzw. Umlenkrollen wird der hintere Riemen angehoben, um genügend Platz für den Akkupack zu schaffen.

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Vorne trifft der breite Antriebsriemen auf ein kleines Riemenrad mit Freilauf, welches die Antriebskraft über ein 3-Gear-Getriebe an die Radachsen weiterleitet. Gut ist links einer der vier kugelgelagerten und stufenlos einstellbaren Riemenspanner zu sehen.

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Die Idee mit der Riemen/3-Gear-Kombination haben sich die Yokomo-Konstrukteure offensichtlich beim SC10 4×4 abgeschaut. Nachteil dieser Lösung sind die mäßige Wartungsfreundlichkeit und der recht hohe Schwerpunkt im Vergleich zu Kardan-Antrieben.

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Weitere Detailbilder von Lee Martin’s YZ-4 gibt es auf Neobuggy zu sehen.

Kontakt/Quelle: Yokomo Europe

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16 Kommentare

  1. Das mit der Wartungsfreundlichkeit bleibt abzuwarten, so ein Riemen ist auf jeden Fall extrem leicht auszuwechseln. Wie oft man an die Diffs muss, wird man sehen. Beim YZ-2 musste ich bisher noch nicht einmal nachfüllen, ganz anders als bei Asso oder Kyosho. Schneller als der Vorgänger ist der Wagen auf Kunstrasen schon mal, konnte ich mich in Troisdorf von überzeugen.
    Waren beim SC10 4×4 nicht die größten Probleme das miserabel zugängliche Servo und das wabbelige Chassis ohne Topdeck in Verbindung mit einem Klicker aus Weichkäse? Kann ich hier alles nicht erkennen… 😉

    • P.S.: Als Inspirationsquelle vermute ich eher die Prototypen des X-Factory X-7, der es aus Gründen der Wirtschaftlichkeit bisher nicht in die Produktion geschafft hat.

  2. Nach den Bildern hier ist ein Shorty längs drin. Lee Martin führt den Shorty quer.
    Da der hinteren Riemen doch recht stark abfällt, sieht es nicht danach aus, dass da Saddles oder Square reinpassen.

    • Passen, wird aber vermutlich selten jemand fahren. Ich habe noch welche in der Kiste, stelle mich aber darauf ein, noch einen Shorty zu kaufen. 😉

  3. Na das sieht doch eig. ganz gut aus. Weiß Zufällig jemand ob die Carbon Dämpferbrücken und die Alu C-Hubs etc. schon beim Bausatz dabei sind? Weil auf den meisten Bildern die Aktuell im Internet sind ist das alles schon verbaut.

    • Steht nach Angaben von Toni Rheinard noch nicht endgültig fest. Ich rechne damit, dass zunächst eine Basisversion erscheint und eine Factory/Worlds/Was-auch-immer-Variante im Anschluss folgt.

  4. Haben die Amerikaner etwa ihr Reglement geändert? Ich kann mich noch erinnern, dass es da eine Diskussion gab, ob der HB D413 in der Shorty Konfiguration denn legal sei. Hinzergrund war, dass im Reglement stand, dass sinngemäß ein Saddlepack ohne Umbau in das Auto passen muss.
    Bei diesem Auto passt anscheinend ein Saddlepack in keiner Konfiguration.

    Als nächstes braucht man für jedes Auto seinen eigenen Akku. Das finde ich nicht gut. Zumindest ein Saddlepack sollte immer passen, denn den kann man in jeder Kategorie (ausser Formel) fahren.

  5. Die Saddlepacks passen wahlweise quer oder längs, die Akkuhalterung funktioniert genau wie bei einem 2WD-Buggy mit Kohlefaserplatte und Rändelmuttern. Außer den großen Sticks, die man bald wohl nur noch vereinzelt in Trucks und Tourenwagen findet, passt alles, was die Akkukiste des Offroad-Racers hergibt. In der Praxis fahren auch in 4WD fast alle mittlerweile Shortys, was mich gerade auf Holperstrecken schon sehr gewundert hat. Ich dachte zwar, dass zumindest da noch der Saddle-Pack gefragt wäre, aber anscheinend auch hier Fehlanzeige…

    • Liegt wahrscheinlich daran das Shortys viel handlicher sind. Außerdem sagen viele das Saddlepacks viel schneller blähen als andere.