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Testbericht Hextronik LiPo-Monitor

LiPo-Akkus haben eine ganze Reihe von Vorteilen im Vergleich zu herkömmlichen NiMH- oder NiCd-Akkus. Sie sind leichter, die Selbstentladung ist geringer und die Kapazität höher.

Allerdings reagieren LiPo-Zellen sehr empfindlich darauf, wenn man sie tiefentlädt. Neuere Fahrtenregler haben oft eine eingebaute Abschaltautomatik mit an Board. Falls diese Funktion jedoch fehlt oder nicht wie gewünscht funktioniert, bleibt nur der Umweg über einen externen LiPo-Monitor.

Hextronik hat mit dem “Li-Poly Battery Monitor” einen einfachen LiPo-Checker im Programm, der über drei grüne und rote Leuchtdioden anzeigt, wann eine Zelle zu schwach wird und nicht weiter entladen werden sollte.


Hextronik LiPo-Monitor im Größenvergleich

Der LiPo-Monitor lässt sich für LiPo-Akkupacks mit bis zu drei Zellen verwenden, die über ein Balancer-Kabel verfügen. Bei zweizelligen Packs lässt sich der Saver ebenfalls einsetzen, hier bleibt dann ein Pin frei.

Mit Doppelklebeband lässt sich der Saver an jeder beliebigen Stelle im Fahrzeug einbauen, die man gut einsehen kann. Bei Buggys eignet sich dafür z.B. der Bereich direkt unter der Windschutzscheibe. Setzt man sein Fahrzeug auch bei feuchter Witterung ein, sollte man den LiPo-Saver zusätzlich z.B. mit etwas Silikon abdichten, da die kleine Platine nur durch einen transparenten Schrumpfschlauch geschützt ist.

Je nach Länge des Balancer-Kabels am Akkupack muss man eventuell ein Verlängerungskabel benutzen, wie es auf dem unteren Foto zu sehen ist.


In einem RC-Car eingebauter LiPo-Monitor an einem 2S LiPo-Akku. Gut sind die grünen Leuchtdioden zu sehen, die jeweils eine LiPo-Zelle überwachen. Fällt die Spannung einer Zelle unter 3,3 Volt, ist eine rote Leuchtdiode zu sehen.

Springt eine rote Leuchtdiode an, sollte man die Fahrt unterbrechen um den Akkupack nicht zu tief zu entladen.

Fazit

Ein LiPo-Monitor ist ein “Must-Have” für jeden Modellbauer, der LiPo-Akkupacks einsetzt. Ein LiPo-Monitor kann einen teuren Akku vor dem tiefentladen und der Zerstörung des Akkus bewahren. Für ein paar Euro kann man so die Lebensdauer seiner LiPo-Akkus bedeutend verlängern und den Zellenzustand immer im Auge behalten.

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Stephan Heydecke - RC-News.de
Von Stephan Heydecke
Bereits seit über 20 Jahren begeisteter RC Car-Pilot und überzeugter Altbier-Trinker. Jagt am liebsten mit seinem kleinen Corally über Teppichrennstrecken. Versucht sich auch an ersten Flugversuchen mit RC-Helis.

Kommentare

3 Kommentare zu “Testbericht Hextronik LiPo-Monitor”

  1. Benjamin am November 13th, 2009 18:32

    Ich habe auch ein LiPo Checker von Cellshield für den Flugmodellbau. Ist auch super!

  2. Mirko am Februar 7th, 2010 12:41

    Das ist schon ein Schritt in die richtige Richtung, noch besser ist aber ein Lipo- Guard, dieser wird zusätzlich in das ReglerKabel zum Empfänger eingeschleift und minimiert bei Zellenunterspannung den Gasimpuls für den Regler. So wird tatsächlich der Akku geschützt.

  3. G-Shocker am Februar 22nd, 2010 23:59

    Wie soll man das denn sehen, wenn das rot leuchtet?
    Wenn’s ein bisschen hell ist sieht man da garnix. Das Teil muß tröten und zwar so laut wie möglich.

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