Testbericht Ansmann Mad Rat

Ansmann LogoBeim hier getesteten „Mad Rat“ handelt es sich um eine abgespeckte Version des teureren Ansmann „X-Pro“. Gespart hat der Hersteller z.B. bei den Dämpfern: hier gibt es anstelle der Alu-Dämpfer nur einfache Kunststoff-Dämpfer. Weiterhin ist das verwendete Plastik nicht faserverstärkt, es werden Gewindestangen statt praktischer Recht-/Links-Spurstangen mitgeliefert und Gleitlager anstelle von leichtlaufenden Kugellagern an den Achsen.

Logo Mad RatAbgespeckt hat der Mad Rat natürlich nicht nur bei der Ausstattung, sondern vor allem beim Preis. Für gerade einmal 59,95€ wandert der Mad Rat-Baukasten über die Ladentheke. Wollen wir doch mal sehen ob es Ansmann geschafft hat, zu dem Kurs einen brauchbaren Buggy auf die Beine zu stellen…

Zusammenbau des Mad Rat

Der Ansmann Mad Rat kommt in einem aufklappbaren Karton, der alle Bauteile inklusive einer lackierten Karosserie mitsamt Heckspoiler, einem Stickerset und der Bauanleitung enthält. Werkzeug wird keines mitgeliefert. Zum Zusammenbau wird ein kleiner Kreuzschlitz-Schraubendreher, ein 1,5- und 2mm-Inbusschlüssel, eine Spitzzange, 5,5mm/7mm Sechskant-Steckschlüssel, ein Bastelmesser, eine Lexanschere, ein Karosseriebohrer und Sekundenkleber benötigt.

Baukasten Ansmann Mad Rat Geöffneter Baukasten Der komplette Baukasteninhalt

Nachdem alles an Werkzeug besorgt ist, kann der Aufbau auch schon losgehen. Zu Beginn wird die Vorderachse mit dem Kickup verschraubt. Gehalten werden die Schwingen bzw. die Achsen mit E-Clipsen am Bulkhead, welches frontseitig mit einer grün eloxierten Aluplatte verstärkt ist.

Teil der Vorderachse

Im nächsten Bauabschnitt wird die Lenkungseinheit komplettiert und mit der Vorderachse zusammen am Chassis verschraubt. An dieser Stelle gibt es auch die erste (positive) Überraschung: die Lenkung ist komplett kugelgelagert und mit einem einstellbaren Servosaver versehen. Zudem bestehen die Alu-Lenkpfosten aus leichtem Alu. DAS hätte wohl niemand von einem Buggy der 60 Euro-Klasse erwartet!

Bestandteile der kugelgelagerten Lenkung

Anschließend müssen die vorderen Radträger und die Spurstangen fertiggestellt und montiert werden. Die Lagerung für die Vorderräder befindet sich im Lenkhebel, so können beliebige Felgen mit 12mm-Sechskantaufnahme verwendet werden. Bei den Spurstangen handelt es sich um einfache Gewindestangen, R/L-Spurstangen können bei Bedarf aber problemlos vom X-Pro nachgerüstet werden.

Montierte Lenkungseinheit Vordere C-Hubs und Lenkhebel Vorderachse mit Spur- und Sturzstangen

Nun geht es ganz weit nach hinten, genauer gesagt zum Getriebe. Noch genauer gesagt zum Kugeldiff. Ja, ihr habt richtig gelesen, der Mad Rat ist serienmäßig mit einem Kugeldiff ausgestattet.

Aus diesen Teilen entsteht das Kugeldifferential

Hier sieht man alle Einzelteile, aus denen das Diff gebaut wird. Oben rechts ist ein Töpfchen Difffett zu sehen, welches ebenfalls mitgeliefert wird. Einziger Knackpunkt am Kugeldiff ist die Schraube, die als einzige im Baukasten über keinen Inbus-Kopf verfügt. Das Diff muss recht weit zugedreht werden, damit es nicht durchrutscht.

Dreistufiges Getriebe mit Gleitlagern

Und hier sitzt das Diff bereits zusammen mit den anderen Zahnrädern und den Gleitlagern in der rechten Seite des Getriebegehäuses. Das Topschaft-Zahnrad besteht aus Stahl, das mittlere Idler-Gear aus Kunststoff, wie auch das Diff-Zahnrad.

Bestandteile de Slippers Rutschkupplung Fertig montierter Slipper

Der Slipper ist als Doppelscheiben-Modell ausgeführt und solide aufgebaut. Beide Slipperscheiben sind identisch, lasst euch in diesem Punkt nicht von der Bauanleitung verwirren, die von zwei verschiedenen spricht (125000439 für vorne und 125000438 für hinten).

Im Anschluss wird das hintere Bulkhead und die hintere Dämpferbrücke mit dem Chassis verschraubt. Leider lässt sich das Bulkhead nur mit Gewalt befestigen, da die Teile nicht ganz ineinander passen. Das selbe Problem trat auch schon an der vorderen Dämpferbefestigungsplatte auf, auch hier muss man das Teil mit Nachdruck am Chassis befestigen. Anscheinend hat sich das Chassis bei der Herstellung etwas verzogen.

Das hintere Bulkhead lässt sich nur schwer montieren

Nachdem man sich geärgert und den Schraubenzieher mit der Bulkhead-Montage zum Glühen gebracht hat, gibt es im nächsten Bauabschnitt wieder etwas, was einem ein Grinsen ins Gesicht zaubert:

Antriebskardans für die Hinterachse

Keine einfachen Knochen, sondern CVD-Wellen werden mitgeliefert, die man bei Buggys in dieser Preisklasse üblicherweise für teures Geld nachkaufen muss.

Die Qualität der Kardanwellen ist allerdings nicht so ganz „State of the art“, wie man auf dem Foto oben erahnen kann. Der Sicherungsring steht an den Enden etwas ab, was aber der Funktion keinen Abbruch tut. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kann den Ring zusätzlich mit etwas Schrumpfschlauch sichern.

Hinterachse im Bau

Die Stoßdämpfer bestehen aus Kunststoff und erinnern ein wenig an die CVA-Dämpfer von Tamiya. Da die Dämpfer ab Werk bereits zusammengebaut sind, ist dieser Bauabschnitt sehr schnell erledigt. Es muss nur das beiliegende Öl in die Dämpfer gefüllt werden, mehr ist nicht zu tun.

Was ich an dieser Stelle in der Bauanleitung vermisst habe, waren Tipps zum richtigen Befüllen der Dämpfer. Zumindest ein Hinweis, dass man den Dämpferkolben nach dem Einfüllen des Öls ein paar mal nach oben und unten ziehen sollte, um die Luftblasen entweichen zu lassen, wäre sinnvoll gewesen.

Die Dämpfer werden fertig aufgebaut geliefert

Was mir erst später beim Setup aufgefallen ist: Es lag ein langer Frontdämpfer und kurzer bei, wie man auf dem Foto oben sehen kann. Da hat man wohl aus versehen beim Packen des Baukastens einen längeren Dämpfer von der Truck-Version “Magnum” eingepackt.

Dämpferbestandteile

Hier sind die Einzelteile eines Dämpfers zu sehen. Unten gibt es zwei O-Ringe aus Silikon und einen Gummiring zur Abdichtung, oben in der Dämpferkappe befindet sich ein Diaphragma zum Volumenausgleich und zur Abdichtung.

Minipin-ReifenMit ihrem Minipin-Profil sehen die weichen Heckreifen nicht nur griffig aus, sie sind es auch. An der Vorderachse kommen ebenfalls recht weiche Reifen mit einem Profil im „4-Rib-Style“ zum Einsatz. Reifeneinlagen, die den Mad Rat-Gummis die nötige Stabilität verleihen, sind ebenfalls mit dabei.

Die Reifen müssen vor dem ersten Einsatz noch mit flüssigem Sekundenkleber auf die weißen Discfelgen geklebt werden. Dazu einfach die Reifen auf die Felgen ziehen, die Reifenflanken anheben und vorsichtig etwas Kleber in den Spalt geben. Und nicht vergessen, den Kleber trockenen lassen, bevor man mit dem Kleben der anderen Reifenseite weitermacht.

Ansmann Mad Rat

Im letzten Bauabschnitt wird die Karosserie und der Heckspoiler ausgeschnitten und mit einem Karosseriebohrer die nötigen Löcher gebohrt. In der Anleitung wurde leider vergessen zu erwähnen, dass der Heckspoiler von unten mit einer kleinen Lexanplatte verstärkt werden muss, um richtig fest zu sitzen. Das Plättchen ist am Heckspoiler mit dran, also genau aufpassen beim ausschneiden!

Frontansicht Seitenansicht des 2WD-Buggys Heckansicht

Ist das Chassis erst einmal fertiggestellt, erkennt man sofort, dass sich die Mad Rat-Designer beim Kyosho Ultima RB5 wohl so einiges abgeschaut haben. Wer beide Chassis miteinander vergleicht, wird sehr viele Ähnlichkeiten zwischen beiden Buggys feststellen können. Ich habe zwar keinen RB5 hier, um die Abmessungen genau nachzuprüfen, aber ich würde wetten, dass das ein- oder andere Teil des Kyosho-Buggys auch an den Mad Rat passt (und umgekehrt).

Fahrtest

Testausstattung mit Tamiya-ReglerFür den Praxistest habe ich das Auto mit folgenden Komponenten ausgerüstet:

  • Fahrtenregler: Tamiya TEU-101BK
  • RC-Anlage: Modelcraft 3 Kanal Stick 40 MHz FM
  • Servo: Robbe/Futaba S3003
  • Motor: Baukasten (540er)
  • Akku: Desire LiPo 3300mAh
  • Dämpferöl: Baukasten

Also alles in allem recht preisgünstige Komponenten, die zusammen für etwa 120 Euro zu haben sind und so oder ähnlich sicher in vielen Mad Rat`s zum Einsatz kommen werden. Mit dem Baukasten-Motor stellt der Mad Rat zwar keine Geschwindigkeitsrekorde auf, für Einsteiger oder den Einsatz auf sehr lockeren Untergründen reicht die Geschwindigkeit allerdings erst einmal vollkommen aus.

Das Fahrverhalten ist typisch für 2WD-Buggys bei hohen Geschwindigkeiten untersteuernd. Insgesamt verhält sich der Mad Rat absolut unauffällig und ist immer problemlos beherrschbar. Die Reifen bieten ausreichenden Grip auf allen Untergründen, durch die weiche Gummimischung sind die Minipins an den Hinterachse leider recht schnell abgefahren.

Ansmann Mad Rat im Gelände

Nach mehreren gefahrenen Akkupacks wurde das Auto zerlegt und auf ersten Verschleiß hin überprüft. An den Radachsen zeigen sich dabei erste Einlaufspuren der Gleitlager, die übrigens nach einer kurzen Einlaufzeit sogar relativ leichtgängig funktionieren. Auf Dauer setzt diesen Lagern allerdings der Staub und Dreck beim Offroad-Betrieb ordentlich zu, die Umrüstung auf Kugellager ist also auf jeden Fall zu empfehlen.

Ins Innere des Getriebes ist kein Dreck vorgedrungen, lediglich ein wenig Staub ist unter der Hauptzahnrad-Abdeckung zu sehen. Das Kugeldiff läuft nach den ersten Akkupacks immer noch super, auf den Diffscheiben sind, wie zu erwarten war, leichte Einlaufspuren zu erkennen die aber nicht weiter tragisch sind. Die Schwingen sind immer noch recht spielarm, genauso wie die gesamte Lenkungseinheit. An den Outdrives ist ebenfalls nur minimaler Verschleiß festzustellen.Ausgerissene hintere Chassisplatte

Die Fahrten auf Schotter haben der Chassisunterseite, genauer gesagt dem kleinen Bumper und der hinteren Chassisplatte ganz schön zugesetzt. Der Kunststoff ist an diesen Stellen sehr weich und man sieht jede kleine Berührung mit Steinchen etc. sofort. Wer viel auf steinigen Untergründen unterwegs ist, sollte sich besser einen Unterbodenschutz z.B. aus Lexan oder Alu basteln.

Einen kleinen Defekt gab es auch: Bereits beim 2. Akkupack ist mir die T-Platte an der Hinterachse am Schwingenhalter nach hinten ausgerissen. Grund sind die gleich zwei Schwachpunkte, die an dieser Stelle aufeinander treffen: Zum einen das weiche Plastik der hinteren Chassisplatte und zum anderen das zu nah am Rand gebohrte Loch.

Tuningtipps

KugellagersatzWas hier ganz oben auf der Liste steht, sollte klar sein: Kugellager! Die im Baukasten enthaltenen Gleitlager schlagen sich zwar die ersten Akkupacks noch ganz gut, nur dringt mit der Zeit immer mehr Staub und Dreck in die Lager, der dann die Achsen langsam kaputt schleift.

Ist es erst einmal soweit gekommen, bringt auch ein Nachrüsten mit Kugellagern nicht mehr viel, da die Gleitlager bereits Riefen in die Achsen geschliffen haben. Also besser recht bald nach dem Kauf auf Kugellager umrüsten! Komplette Mad Rat-Kugellagersätze gibt es günstig z.B. auf eBay für unter 14 Euro.

Wer sich lieber selbst einen Kugellagersatz zusammenstellen möchte, braucht dazu folgende 16 Lager:

  • 2x 10×15x4 für die Diff-Outdrives
  • 12x 5×10x4 für die Achsen und das Getriebe
  • 2x 5×8x2,5 für das Diff

Als weiteres Tuning sinnvoll ist eine T-Plate auf Kohlefaser für die Hinterachse. Das Originalteil ist an der Befestigung der hinteren Schwingen leider zu schwach dimensioniert und reißt schnell aus. Custom Carbon aus England bietet neben Carbon-Dämpferbrücken und einer Akkuhalterung demnächst auch T-Plates an, die diesen Bereich verstärken und für ungetrübten Fahrspaß im Gelände sorgen. Mehr Infos zu den Tuningteilen gibt es im oOple-Forum.

Ansonsten noch empfehlenswert sind Sechskant-Radmitnehmer aus Aluminium. Die Plastik-Mitnehmer, die dem Baukasten beiliegen, verformen sich beim festziehen der Radmuttern recht leicht und schleifen dann an den Lagern, bis sich (fast) nichts mehr bewegt. Alu-Mitnehmer verkraften auch ein festeres Anziehen der Radmuttern und kosten nicht die Welt.

Fazit

Logo Mad RatUm ehrlich zu sein, hatte ich mich innerlich vor dem Kauf mehr oder weniger auf eine Enttäuschung eingestellt. “Ein RC Car für nicht mal 60 Euro? Das kann einfach nichts taugen!” dachte ich mir. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. So auch beim Mad Rat, der beim Zusammenbau genauso viel Spaß wie bei den anschließenden Geländeeinsätzen macht.

Natürlich kann man die Teilequalität nicht mit der eines reinrassigen Race-Chassis von Team Losi, Asso oder Kyosho vergleichen, aber das auch nicht die Liga, in die der Mad Rat passt. Der Buggy wird sicher all jene glücklich machen, die einen einfachen und vor allem günstigen Einsteigerbuggy mit Potential suchen. Was ebenfalls für den Mad Rat spricht, ist die Ersatzteilversorgung: Da es neben Ansmann einige weitere Firmen wie Kawada mit dem B2X oder Team C mit dem TC02 gibt, die praktisch identische Buggys anbieten, sollte die Beschaffung von Ersatzteilen in der nächsten Zeit kein Problem sein.

Weniger schön beim Mad Rat ist die Paßgenauigkeit einiger Chassisteile, die nur mit Nachdruck montiert werden konnten sowie der falsch mitgelieferte Frontdämpfer. Ein weiteres Problem ist der zu weiche Kunststoff einiger Bauteile wie der T-Platte an der Hinterachse. Hier sollte Ansmann unbedingt nachbessern.

Mad Rat Onboard-Video

Das Onboard-Video aus dem Testbericht zur GoPro-Cam möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten:




Links

Hier noch einige interessante Links zum Mad Rat

Fotogalerie

Stephan Heydecke - RC-News.de
Von Stephan Heydecke
Bereits seit über 20 Jahren begeisteter RC Car-Pilot und überzeugter Altbier-Trinker. Jagt am liebsten mit seinem kleinen Corally über Teppichrennstrecken oder mit Elektro-Offroadern durch´s Gelände.

Kommentare

43 Kommentare zu “Testbericht Ansmann Mad Rat”

  1. SinuX am August 3rd, 2009 23:04

    vielen dank für den tollen bericht , ich will mir selbst auch einen mad rat kaufen und dein bericht war stark ausschlaggebend für dieses modell kanst du evt eine bezugsquelle für die carbon teile angeben? ich hab nähmlich keine lust das selbe problem bei meinem buggy zu bekommen ^^

    mfg SinuX

  2. stephan am August 3rd, 2009 23:26

    Hi SinuX!

    Das Carbonteil bekommst du für £12.99 (15 Euro) von dem User “ryan” aus dem oOple-Forum: http://www.oople.com/forums/showthread.php?t=27261

    Zur Lieferbarkeit kann ich dir allerdings nichts sagen…ist wohl mehr eine Kleinserienproduktion.

    Gruß,
    Stephan

  3. SinuX am August 3rd, 2009 23:33

    Super vielen dank hätt nicht erwartet das das so schnell geht^^ bin ja mal gespannt mach weiter so super bericht

  4. XXXX am September 26th, 2009 12:51

    Wie sieht’s mit dem Einlaufprozedere des Kugeldiffs aus?

    Wie hasdt du das gemacht?

  5. stephan am September 26th, 2009 14:52

    Das Diff habe ich nicht vorher einlaufen lassen. Einfach nach dem ersten Akku nachgezogen, das war’s…

  6. Henning am September 30th, 2009 17:42

    hallo,

    ich habe den mad rat von ansmann als mein nächstes modellbau-projekt ins auge gefasst, habe aber noch eine frage:
    wie sieht es aus mit brushlessmotoren?
    verkraftet das der mad rat?
    … ich denke jetzt so an einen 6,5 t carson brushless motor
    natürlich würde ich den mad rat für den brushless betrieb vorher mit kugellagern und radmitnehmern aus metall ausrüsten…

    mfg, henning

  7. stephan am September 30th, 2009 21:51

    Hallo Henning,

    ich bin meinen Mad Rat bisher nur mit dem Baukastenmotor gefahren und habe somit leider keine Erfahrungswerte mit einem Brushless-Motor.

    Was ich aber so bisher in verschiedenen Foren gelesen habe, sollte das grundsätzlich kein Problem sein. Pass nur auf, dass das Diff nicht durchrutscht und der Slipper richtig eingestellt ist. Und bei den Drehzahlen sind Kugellager & Alu-Mitnehmer an der Hinterachse auf jeden Fall Pflicht, wie du auch schon gesagt hast…

    Gruß,
    Stephan

  8. Henning am Oktober 1st, 2009 00:14

    Okay, vielen Dank Stephan.
    Das mit dem Brushless-Motor wird schon klappen… ;)

    Ich freu mich schon auf die Bastelstunden

    mfg, Henning

  9. Henning am Oktober 2nd, 2009 16:56

    … Ich bins nochmal
    Jetzt hab ich doch nochmal ein paar Fragen:
    Welchen Empänger könntest du mir für den Mad Rat empfehlen?
    … es muss nichts großartiges sein, einfach nur gut und günstig ;)

    Was für Radmitnehmer hat der Mad Rat? (Abmaße)
    Ich hab den Mad Rat jetzt bestellt und würde die Radmitnehmer gleich mitbestellen…

    Mit dem Akku muss ich mal gucken…
    Wollte mir eigentlich den gleichen Lipo wie du hast (Desire 30C 3300 mA/h) zulegen, aber irgendwie find ich den nicht im Inet
    naja, muss ich nochmal gucken…

    MfG, Henning

  10. Henning am Oktober 2nd, 2009 18:06

    Okay hab nochmal geguckt.
    Der Lipo hat 35C, trotzdem find ich ihn nicht :S

  11. stephan am Oktober 4th, 2009 01:50

    Hi Henning,

    um dir eine Empfehlung für einen Empfänger zu geben müsste ich wissen was für eine Fernsteuerung du hast. 2,4GHz oder 27/40MHz?

    Die LiPos von Desire bekommst du unter anderem Namen z.B. bei http://www.stefansliposhop.de/

    Gruß,
    Stephan

  12. Henning am Oktober 4th, 2009 02:40

    Ich hab eine 2,4 Ghz Fernsteuerung…

    okay cool, vielen Dank ;)

  13. Paul am Oktober 15th, 2009 17:11

    Hallo, Ich habe eventuell vor mir dieses Modell zu holen. Daher wollte ich mal fragen wie lange die Fahrzeit so ungefähr mit diesem Lipo ist. Danke Schon mal.

  14. Paul am Oktober 19th, 2009 16:29

    Kann mir denn keiner helfen???

  15. Stephan am Oktober 19th, 2009 16:40

    Sorry Paul, hatte dein Kommentar übersehen…

    Ich bin immer nur 15-20 Minuten mit dem Akku gefahren, da der Tamiya-Regler keine LiPo-Abschaltung hatte. Ich kann dir von daher keinen genaue Zeitangabe geben.

    Zudem das auch extrem vom Untergrund und der Fahrweise abhängig ist. Auf rutschigem Boden zieht der Motor z.B. weniger Strom als auf hohem Gras…

    Gruß,
    Stephan

  16. Paul am Oktober 20th, 2009 13:39

    Danke werd in mir wahrscheinlich zu Weihnachten holen.
    Danke nochmal

  17. Julian am November 23rd, 2009 21:46

    Hab mal eine klitze kleine frage…
    Wie viele Sunden bauzeit brauch man wenn man von Modellbau Ahnung hat ? Oder besser gefragst wie lang hast du gebraucht ?

    Wollte mir den nämlich auch vielleicht zu Weihnachten holn.

  18. Stephan am November 23rd, 2009 22:12

    Hi Julian,

    wie lange du brauchst, kommt natürlich vor allen darauf an, wie geübt du bist. Ich habe damals etwa zwei Abende gebraucht, aber da ging die meiste Zeit für´s fotografieren drauf. ;)

    Wenn du dich nur aufs bauen konzentrierst, bist du in einem Abend fertig mit dem Aufbau.

    Gruß,
    Stephan

  19. Nico am November 24th, 2009 15:57

    Hi, Stephan,
    Ich will mir vielleicht einen Mad Rat zu Weihnachten kaufen und wollte wissen ob der Motor für die Fahrt auf der Straße zu wenig power hat??

  20. Stephan am November 24th, 2009 16:38

    Hallo Nico,

    für die ersten Fahrten reicht der Motor völlig aus, wenn du den Buggy richtig schnell haben möchtest, natürlich nicht. Das ist eben nur eine “Blechbüchse”, allerdings ist er nicht ganz so schlapp wie z.B. ein Tamiya-Baukastenmotor…

    Schau dir mal oben das Onboard-Video an, dass ist mit dem Original-Motor entstanden!

    Gruß,
    Stephan

  21. Nico am November 24th, 2009 18:40

    wenn ich einen motor nachrüsten würde würdest du einen brushless oder brushed empfelen?
    welcher motor macht denn mehr spaß?

  22. Julian am November 25th, 2009 22:15

    Also ich würd deiner seits eher zu Brushless raten.. (kein Verschleiß(nur kugellager))
    Werd mir auch den Mad Rat holn mit ein klein BL set
    Carson 10T Set . Müsste doch reichen oder an 2s lipo?

    Ja ich würd sagen ich bin schon geübt.. hab ja auch ein Specter der mal das ein oder andere Teil kaputt geht und kleine andere Modelle ..
    Danke für die schnelle antowrt :-)

  23. Stefan am November 26th, 2009 10:56

    Fahr im MadRat 9,5T BL an 2S Lipo. Ist super gutmütig zu fahren.
    Bürstenmotor würd ich niemehr verbauen.

  24. Nico am November 26th, 2009 18:27

    denn ein bekannter von mir fährt rennen und sagt dass brushless motoren beim gasgeben keine power haben

  25. carsssten am November 27th, 2009 00:07

    Verträgt der Mad Rat eien 8T-Set von Carson mit nem 3s Kokam 30C? Vielen Dank schon mal im Vorraus

  26. M. Schmidt am November 27th, 2009 15:02

    Habe auf oOple gelesen, dass die T-Platten-Problematik bei den neueren Exemplaren der Vergangenheit angehört – Daumen hoch!

  27. Julian am November 27th, 2009 18:49

    T-Platte ?.. Wo liegt das Teil genau ? Bzw. Was ist das für ein Teil ?

  28. M. Schmidt am November 28th, 2009 08:54

    Die T-Platte ist das Teil, auf dem das Getriebe montiert ist.
    http://www.rc-news.de/wp-content/uploads/2009/07/testbericht_madrat_38.jpg

  29. Kai am Dezember 7th, 2009 01:36

    Hi der Kai hier,

    möchte mir den Mad Rat auf jeden fall kaufen.
    Wäre mein erster Buggy und habe zuvor nie einen Slipper gesehen geschweige davon gehört.
    Bin jetzt neugierig welche Vorteile die Mechanik hat und wie man das einstellt.

    Wäre nett wenn, man mir das mal erklärt.

    MfG: Kai

    P.s.: Danke im voraus

  30. René Sagawe am Dezember 15th, 2009 21:54

    Hi Kai,

    Schau mal folgendes Bild an ;-) Mit Erklärung.
    http://www2.pic-upload.de/15.12.09/ntiriyfxq7n.jpg

    Quelle: rc-car-lexikon.de

    Und der Mad Rat in der Pro-Ausführung ist in USA sehr beliebt und erfolgreich. Beim JConcepts Clash 2009 hat ein Fahrer den dritten Platz belegt hinter den Topfahrer Ryan Maifield und Jared Tebo! Zudem hat er die Stock-Klasse gewonnen.
    Der Mad Rat wird übrigends normal von TQ-Racing gebaut und heißt SX10 2W. Somit findet man noch mehr Infos über den Wagen im Internet. Zudem wird der Buggy von Kawada vertrieben.

    LG René

  31. René Sagawe am Dezember 15th, 2009 21:58

    D.h.
    Für Europa: Ansmann Mad Rat oder X Pro
    Für Asien: Kawada B2x
    Für USA: TQ Racing SX10 2W

  32. Speedy am Dezember 29th, 2009 22:06

    Ich habe mal ne frage mein Mad Rad Dreht innen irgendwie durch ich glaub am diff was kann ich denn tuhn was ist falsch? Hilfe

  33. Dan am Januar 1st, 2010 03:50

    Komisch, das der Name für das Modell verwendet wird, bzw. kopiert wurde. Den Namen trägt bereits ein RC Verbrenner Modell 1:10 von Carson. Siehe: http://www.offroadmarkt.de/box.php

  34. Daniel am Januar 1st, 2010 17:27

    Hallo.
    Ich habe ihn Mad Rat Buggy gekauft und habe gleich meinen 5,5 Turns Brushless Motor eingebaut.
    Ich weiß zwar nicht wie er sich mitn Orig. Motor fährt aber mit einen Brushless Motor kann man es vergessen.

    Als erstes Rutscht die Kupplung schon bei halb gas voll durch.
    Zweitens das Kugeldifferential kann nicht so stark angezogen werden das es nicht auch durchrutscht.

    Nach einigen umbauten läuft jetzt alles super und mitn 5,5 Brushless Motor geht er ab wie eine Rakete.

    Er hat zwar kein Diff mehr aber das ist nicht so schlimm.

    Hat wär von euch auch so probleme mit der Rutschkupplung ??

    Mit freundlichen Grüßen aus Ternitz
    Daniel

  35. René Sagawe am Januar 1st, 2010 18:14

    @ Daniel
    Willst du damit Rennen fahren? Ich hoffe nicht, denn da sind 6,5T die logische Grenze. Zum Fun ist das natürlich eine andere Sache, solange du meinst, dass du die Kraft auf den Boden vernüftig bekommst, denn manchmal ist weniger gleich mehr ;)

    @Speedy
    Mal das Diff etwas mehr anziehen und/oder auch den Slipper. Könnte daran eventuel liegen.

    Liebe Grüße
    René

  36. René Sagawe am Januar 1st, 2010 18:14

    @ Daniel
    Willst du damit Rennen fahren? Ich hoffe nicht, denn da sind 6,5T die logische Grenze. Zum Fun ist das natürlich eine andere Sache, solange du meinst, dass du die Kraft auf den Boden vernüftig bekommst, denn manchmal ist weniger gleich mehr ;)

    @Speedy
    Mal das Diff etwas mehr anziehen und/oder auch den Slipper. Könnte daran eventuel liegen. Wenn nicht dann einfach nochmal hier breichten.

    Liebe Grüße
    René

  37. Daniel am Januar 1st, 2010 18:53

    Danke für die rasche Antwort =)

    Eine frage hätte ich noch , von wo Bestellt ihr euch Ersatzteile / Tuning Teile falls es welche gibt.

    Mfg aus Ternitz

  38. René Sagawe am Januar 1st, 2010 19:09

    Hi Daniel,
    gerngeschehen ;)
    Also für Ansmann gibt es auch einen Onlineshop.
    http://www.ansmann-racing-shop.de/index.php
    Wie gut dieser allerdings ist, weiß ich nicht.
    Und sonst hat Conrad eventuel auch Ersatzteile.
    Und bei Monkey-Toys.de könntest du vielleicht auch mal nacgfragen.
    Kannst mir auch gerne eine Email senden bei Fragen ;) Die lese ich schneller als ihr.
    rene.sagawe@gmx.de

    lg René

  39. René Sagawe am Januar 1st, 2010 19:22

    Hi nochmal ^^
    kannst mir wie gesagt ne Mail schreiben, auch zu finden unter meiner Website ;)
    Schreib mich besonders an, wenn du Rennen fahren möchtest, helfe gerne ;)
    Zumal ich eventuel auch demnächst einen neuen 2WD habe.
    LG René

  40. Bremser am Januar 6th, 2010 02:56

    Sind im Mad Rat 48 dp Hauptzahnräder verbaut?

  41. karsten am Januar 11th, 2010 17:25

    ich hab auch en mad rat mit nem 17t gt3 turbo motor ausgestattet. Der geht richtig ab und wo senken im boden sind fährt er auf den hinterrädern

  42. Julian am Januar 11th, 2010 22:54

    Hallo Daniel,
    Ich Fahre in den Mad Rat auch ein BL 5,5T Set..
    Das mit dem Diff prob hab ich auch..!
    Ist Wohl zuviel Power..
    Mir ist aber ein original Dämpfer Kaputt gegangen .. Irgendwie ist in ein Dämpfer ein großer riss reingekommen , passiert bestimmmt weils so kalt war..
    Aber sonst Find ich den Mad Rat ganz ordentlich für den Preis..

    Achja Stephan.. Ich hab auch nur ca. 2 Abende gebraucht.

  43. fragman am Februar 26th, 2010 02:02

    Also ich muss sagen das ich den Ansmann-Macnum
    Stadiumtruck habe.
    Das Diff ist gut hat nur einen Fehler.
    Plastik Idler-Gear und das andere auch .
    Habe was gefunden und zwar eins aus Metal.
    http://www.thetoyz.com dann auf Team Asso B4/T4 gehen
    dann findet Ihr ein idler-gear auf metal.Problem
    mit 5.5 T ezrun 11,1 volt lipo gelöst hält bombe.
    Habe vorher 3x eins glatt gemacht.ach übrigens
    die komplette Getriebebox vom hpi-Firestorm passt auch. Ist auch alles aus metal.preis ca.35 euro bei–>E-…
    Team Asso Teile passen fast alle zB.c-hubs und
    spurstangen die mann dan sogar einstellen kann.tipp.

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