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    You are at:Home»Allgemein»Brand in der Indoor Rennstrecke „Czypu Drom“

    Brand in der Indoor Rennstrecke „Czypu Drom“

    14
    By Stephan on 17. Dezember 2014 Allgemein

    Brand-in-der-Indoor-Rennstrecke-Czypu-Drom-1

    Wie die Polizei Minden-Lübbecke meldet, brach im „Czypu Drom“ letztes Wochenende ein Feuer aus, welches offenbar von einem defekten LiPo-Akkupack ausgelöst worden ist. Zu diesem Ergebnis kamen die Brandexperten der Polizei bei ihren Untersuchungen der Brandstelle am Montagnachmittag. Alles andere als eine technische Ursache schließt die Polizei aus.

    Brand-in-der-Indoor-Rennstrecke-Czypu-Drom-2

    Bereits in der Nacht hatten die Ermittler ihrer Arbeit aufgenommen, nachdem der Notruf gegen 3.45 Uhr die Feuerwehr erreicht hatte. Als die Polizei eintraf, entdeckten die Beamten eine starke Rauchentwicklung. Außerdem sahen sie einzelne Flammen in dem Gebäude. Da am Sonntag ein weiterer Wettkampf in den als Indoor-Rennbahn genutzten Räumlichkeiten stattfinden sollte, waren annähernd 60 der im Maßstab 1:8 gefertigten Modellautos dort gelagert. Bereits einen Tag zuvor hatte es dort Rennen gegeben. Daher wurden die Akkus der Wagen in einem als Werkstatt genutzten Raum aufgeladen. An einem der dort aufgestellten Werkbänke entstand schließlich das Feuer. Die eigentliche Rennbahn blieb von den Flammen verschont. Allerdings schlugen sich auch hier erheblichen Mengen an Rauch nieder. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf rund 100.000 Euro.

    Quelle: news aktuell GmbH/Presseportal.de

    Czypu Drom

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    14 Kommentare

    1. Phillip N. on 17. Dezember 2014 15:21

      Na klasse….. hoffentlich greift die Versicherung der Fahrer 🙁
      ich würde meine Fahrzeuge/Akkus niemals dort lassen… lieber unter Beobachtung laden <— man sieht ja was passieren kann 🙁

      MfG Phillip

      • René on 18. Dezember 2014 04:58

        Der Strom ist dort in der Nacht immer abgeschaltet. Also das heißt es wurde kein akku in der Nacht geladen.

    2. vin on 17. Dezember 2014 21:21

      mehr als 100.000 gesamtschafe wow

    3. STINGER on 18. Dezember 2014 09:17

      Na toll…stellt Euch vor Ihr ladet in der Nacht einen Lipo Akku im Keller und Euch brennt die ganze Hütte ab und die Bewohner dazu. Horror!!!

      Ein NIMH-Akku ist mir jedenfalls in 30 Jahren Modellbauzeit noch NIE abgefackelt!

      • René on 18. Dezember 2014 14:56

        HM ich habe es damals bei rennen öfters mal mitbekommen als nimh Zellen in die Luft gegangen sind! Das war wie Böller.

        Aber egal ob nimh oder lipo: die richtige Pflege ind Behandlung der Akkus ist wichtig. Und die richtige Lagerung. Der aktuelle Fall lässt mich zB auf jede fall auch nun handeln so dass ich meine Akkus irgendwo im Garten Lagere. Wobei ich glaube dass du grosse kälter zB im Winter auch nicht gut ist :-/

        • Ursus on 18. Dezember 2014 18:23

          Bei den NiMH Zellen die Explodiert sind war es kein Fehler der Pflege!

      • UpRock! on 18. Dezember 2014 18:39

        Niemand hat über Nacht etwas geladen. So wie es scheint war es ein „chemischer Runaway“.

        Ich hatte bislang nur einmal einen LRP Big Mama Kugelfisch, und bei kleinen Crawlerpacks mal Bauchansatz. Beides rechtzeitig gesehen und entspannt handeln können, die hätten noch Tage/Wochen ohne Probleme liegen können.

        Lipos die uns zur Entsorgung gegeben werden liegen auch lang bis wir sie wegbringen, wenn auch dreifach abgesichert gelagert. Sorgen machen mir eher diese 4s-Packs und so, wo schön über Wochen die nachweislich nicht balancierenden Chinalader drauf einwirken, die immer mehr „kippen“ und im Modell aussen gekühlt sind aber innen Wärme aufstauen, bis es knallt, zischt, oder sonstwas.

        Ich habe mich als Basher bewusst gegen einen vollen 1:8er entschieden sondern ein hochwertiges Leichtgewichts-Kit mit Tenshock SC-Combo ausgerüstet, 3s maximal – das ist noch im Rahmen und die Kiste hämmert wie der Teufel.

        Kurzum: Lipos sind beherrschbare Technik, aber das heisst eben auch Adlerauge und Sachverstand mitbringen und im Zweifelsfall zu früh als zu spät ausmustern, auch wenns mir für Mutter Erde echt leid tut. Und mit der Zellenanzahl pro Pack nicht übertreiben.

        NiMH: …sind mir noch nie hochgegangen, aber gerade letzte Woche gabs wieder ein zerschossenes 5000er-Pack samt zerlegter Wohnung bei einem Kunden. Und bei nem Kollegen im Sommer, war ein Boot, wurde ein Flugzeug… Will ich nicht dabei sein wenns knallt! Lieber nen warmen Lipo der riecht raustragen!

        Und – der „Übernacht-Lade-Klassiker“ ist und bleibt der 3800er NiMh-Pack am beschissenen 500mAh Steckerlader aus dem RTR-Einwegmodell. Da brennts oder matschts halt weil der Lader Müll ist.

    4. Intoxic on 18. Dezember 2014 12:20

      Für die Fahrzeuge der jeweiligen Fahrer kommt die eigene Hausratversicherung auf, sofern man eine hat. Nicht die Gebäudeversicherung der Halle. Wer keine Hausrat hat wird auf dem Schaden sitzen bleiben.

    5. Markus on 20. Dezember 2014 02:50

      Unbeaufsichtigte Akkus sollten sicher sprich feuerfest gelagert werden.Dafür kann man Lipo Bags oder z.B. eine alte Geldkassette aus Stahl verwenden.

    6. Scholfi on 20. Dezember 2014 09:36

      Das hat mich doch mal wieder ein wenig zum Nachdenken angeregt!

      Meine LiPos laden und lagern prinzipiell in LiPo-Bags. Der überwiegende Teil befindet sich zusätzlich noch in einem ausgedienten Tresor. Allerdings steht das Ganze wiederum auf einem Schubladenschrank aus Holz bzw. Pressspan.

      Nun ist es im Falle eines Falles doch eigentlich primär die entstehende Hitze, die dazu führt, daß sich Möbel oder Gegenstände in der Umgebung entzünden. Aus dem Grund habe ich schon vor einiger Zeit die LiPos (in den LiPo-Bags) nicht mehr in geschlossenen Schubladen, sondern oben auf dem Schrank abgelegt. Dadurch kann gegebenenfalls der Großteil der Hitze und heißen Gase erst mal nach oben entweichen und etwas abkühlen. Wenn ich Akkus lade kommen sie zusätzlich (also im Bag) noch auf eine Platte aus feuerfestem Vermiculit (aus dem Kaminofenbau). Die sollte dann auch nach unten ausreichend isolieren.

      Bei einer reinen Unterbringung in einer Metallkiste oder einem Tresor hätte ich da jedoch durchaus noch Bedenken. Also je nach dem, wo er aufgestellt ist. Im Falle eines LiPo-Brandes kann ich mir durchaus vorstellen, daß es eine Kettenreaktion mit umliegenden LiPos geben könnte. Die dadurch entstehenden Temperaturen könnten das Metall des Tresores oder der Kiste so weit erhitzen, daß dadurch ein Holzregal oder Holzboden auch ohne direkten Kontakt mit dem Feuer entflammen könnte. Selbst mit meinen LiPos im Bag im Tresor habe ich mir da schon Gedanken darüber gemacht.

      Über feuerfeste Lagerung wird oft gesprochen – über die Abführung der entstehenden Hitze jedoch eher selten.

      • Uli on 20. Dezember 2014 16:30

        Nur eine kleine Anmerkung: „Lipo Bags“ sind eher nicht zum lagern geeignet! Nur zum laden benutzen!

        • Scholfi on 22. Dezember 2014 09:58

          Ah – OK, das wußte ich noch nicht! Was spricht gegen die Lagerung in LiPo-Bags und wie lagert man die LiPos dann am besten?

          Ich ging immer davon aus, daß die Lagerung in den Bags OK ist, da sie einen feuerfesten Rahmen bieten und die Lagerung in kleinen Einheiten von zwei Akkus ermöglichen, was gegebenenfalls eine Ausbreitung eines Brandes auf andere umliegende Akkus zumindest mal erschweren kann.

          Ich dachte auch schon mal über so einen LiPo-Koffer bzw. einen feuerfesten Dokumentenkoffer nach. Das wäre nach außen hin sicherlich erst mal ein sehr guter Schutz, da diese Koffer auch auf Gasdichtigkeit ausgelegt sind. Allerdings gefällt mir da der nicht vorhandene Schutz der einzelnen LiPos gegeneinander nicht. Und wenn da 30 oder 40 LiPos in einem solchen Koffer liegen und sich in Form einer Kettenreaktion gegenseitig entzünden, weiß ich auch nicht ob der Koffer den dabei entstehenden Drücken noch stand hält. Mal eben fünf bis zehn solcher Koffer zu kaufen um in kleinen Einheiten lagern zu können wäre sicherlich die optimale Lösung. Der Ansatz geht dann aber schon ganz schön ins Geld und wird auch irgendwann zum Thema, was den benötigten Lagerplatz angeht.

    7. M. Schmidt on 22. Dezember 2014 10:23

      Meine LiPos lagern in einer alten Munitionskiste aus Metall mit Gummidichtung und Spannverschluss (200 cartridges, 7,62×51 bzw. cal.30), darin teilweise noch in den LiPo-Bags unterteilt. Für den Hausgebrauch sollte das in Anbetracht des ursprünglichen Verwendungszwecks ausreichen, günstig zu kriegen sind diese Metallkisten allemal. Komplett unbeaufsichtigt im Keller oder der Garage wäre mir nicht geheuer, dann lieber im Wohnzimmer in der Nähe eines Rauchmelders. 😉

    8. UpRock! on 22. Dezember 2014 19:13

      Mitleser: Die Munitionskiste aber bitte vorher entleeren! xD

      Voll der Horrorschocker hier! Lipo-Checker ist Pflicht, alle 14 Tage Kalenderalarm – Lipos checken! Alles wird gut 😉

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